Synology – eigener DNS-Server und Fitzbox

Synology – eigener DNS-Server und Fitzbox

Warum?

Meine Fritz-Box übernimmt z.Z. diese Aufgabe.
Kleiner Fakt direkt zu beginn:
fitz.box ist die interne Domain und über
router.fritz.box ist der router erreichbar – wenn dieser so benannt wurde!

Eigentlich kann diese also schon sehr viel – aber eben nicht alles.
Möchte man wie ich, die eigene Domain intern im eigenen Netzwerk verlinken, benötigt man einen vollständigen DNS-Server.
Der DNS-Server der Fritzbox ist da schon sehr eingeschränkt – was sicherlich für die „normalen“ Bedarf auch vollkommen ausreicht.

Warum will man denn nun die eigenen Domains intern verlinken.
Damit, wenn man auf sein eigenes NAS über eine Domain zu greift, dies nicht übers Internet passieren muss.
A.) weil es viel längert dauert
B.) weil ich mein NAS gar nicht von außen erreichbar haben möchte.

Aber warum will man über eine Domain auf sein NAS zu greifen?
Damit man endlich ein „richtiges“ Zertifikat hinterlegen kann und nicht dauernd diese echt doofe Fehlerseite angezeigt bekommt.
Außerdem funktioniert damit dann auch HTTPS im internen Netzwerk – was auch kein zu verachtender Fakt ist.

Los geht´s

Ich mach es mir einfach – und verlinke auf andere Tutorials – erzähle dann aber noch -was warum anders laufen muss (und mich auch 2-3 Stunden gekostet hat)

Aufsetzen des DNS-Servers:

Und

Er erklärt es so schön langsam, dass man es bequem auf den zweiten Bildschirm legt und parallel direkt mit machen kann.

Soweit das Einrichten.

Bei mir lief es dann natürlich nicht 😉

Vom Grundprinzip her muss man sich Fragen:

A.) Rechner -> Router -> NAS -> Internet

B.) Rechner -> NAS -> Router -> Internet

zu A.) wir routen den Router auf den DNS-Server des NAS, welcher dann ins internet geht.
Die Einstellung findet man bei der Fritz.box unter Internet-> zugangsart-> DNS-Server
Das geht so, ist aber nicht soooo schön, weil der HauptDNS-Server weiter der Router bleibt. Fritz.box funktioniert noch – die internen DNS-Einträge der Synology funktionieren so nicht.
Hat man es so eingerichtet, cached die Synology die DNS-Abfrage aber, wodurch die Namensauflösung etwas schneller funktioniert.

zu B.) Viel schöner, die Synology ist der richtige DNS-Server.
Dafür müssen wir dem Rechner mit geben, wo er den DNS-Server findet.
Dies kann man direkt am Rechner machen (umständlich für jeden Rechner) oder man macht es zentral, an der Stelle, welche dem Rechner sagt, was der DNS-Server ist.
Und da sind wir auch wieder bei der Fritz.box, aber an einer anderen Stelle:
Heimnetz->Heimnetzübersicht->Netzwerkeinstellungen-> IPv4-Adressen-> LokalerDNS-Server
Die Benennung spiegelt schon wieder, dass wir hier viel besser aufgehoben sind.
Hier die IP des NAS-Eintragen – irgendwie dauerte es bei mir etwas – ein Neustart hätte wahrscheinlich auch geholfen und dann war der neue DNS-Server auch eingetragen.
Dies könnt ihr lokal unter Windows:
Unter der Console (CMD) – ipconfig /all finden.
Oder unter, rechts klick Netzwerksymbol – Netzwerk – und Interneteinstellungen -> Netzwerkeigenschaften finden.

Danach funktioniert alles wie oben im Video gezeigt 🙂

Falls nicht, liegt es ggf. auch daran, dass DNS-Einträge gecached werden, über
ipconfig /flushdns
könnt ihr diesen Cache löschen 🙂

Und noch ein Nachtrag, damit die HauptURL funktioniert, müsst ihr einen Eintrag als A-Record ohne Domain machen.

Viel Spaß damit!

Anbei sonst auch noch die offizielle Syno-anleitung

https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/Network/How_to_set_up_your_domain_with_Synology_DNS_Server

Und die Zonen:
https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/help/DNSServer/dns_server_zone_mng

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